-->

Montag, 21. Januar 2013

[Rezension] Touched - Die Schatten der Vergangenheit

http://1.bp.blogspot.com/-V3Ry7mECmkg/T3YxsrUm4VI/AAAAAAAAD_Q/S2NhEEzFwh8/s1600/touched%2B2.jpg

Preis: 16,95€ (Gebundene Ausgabe)
Autor: Corrine Jackson
Verlag: Thienemann Verlag
Seitenzahl: 448
ISBN: 978-3522201650
Leseprobe: *klick*
Kaufen: *klick*
Bewertung: *****

Kurzbeschreibung:
Ohne Asher zu sein ...
... ist für Remy unvorstellbar, längst hat sie die Grenze zwischen Heilern und Beschützern überschritten. Liebt ihn allen Widerständen zum Trotz. Doch als ihr Großvater Franc sie bittet, ihn zu besuchen, siegt die Neugier. Wer ist der Mann, vor dem ihre Mutter einst floh und der ihren Vater nie kennenlernte? Asher ist misstrauisch und begleitet Remy. Heimlich. Zunächst scheint alles perfekt – bis eine junge Frau ermordet wird. Eine Heilerin. Wer hat sie verraten? Gerüchte machen die Runde. Dann wird Asher entführt, und Remy kann nichts dagegen tun. Soll sie die Hilfe von Gabriel annehmen, Ashers Bruder, der sie nie wirklich akzeptiert hat?
(Klappentext)

Achtung: Da es sich hierbei um den zweiten Band der Touched-Reihe handelt, können für alle, die den ersten Teil noch nicht gelesen haben, Spoiler enthalten sein.

Meine Meinung:
Um endlich Antworten auf all ihre Fragen zu erhalten, entschließt sich Remy dazu, ihren Großvater zu treffen. Asher, der Remy nicht davon überzeugen kann, zu bleiben, möchte sie auf ihrer nicht ganz ungefährlichen Reise begleiten. Anfangs noch positiv überrascht, merkt Remy schnell, dass die Dinge aus dem Ruder zu laufen drohen. Ihre Familie und Asher schweben in großer Gefahr und Remys einzige Hoffnung ist Gabriel, der sie noch nie leiden konnte. Kann sie ihm wirklich vertrauen?

Nach dem sehr gelungenen Auftakt der Reihe war mir natürlich sofort klar: Ich muss den zweiten Teil so bald wie möglich lesen! Und auch wenn nun schon einige Zeit vergangen ist, seit ich den ersten Band gelesen habe, fiel mir der Einstieg sehr leicht.

Wenn ich zurückdenke an den ersten Band und viele weitere Rezensionen dazu, taucht immer wieder der Gedanke auf, dass sich "Touched" nicht viel von "Twilight" unterscheidet. Ich persönlich vergleiche Bücher nicht gerne miteinander. Natürlich lässt sich nicht leugnen, dass die Charaktere sich ein wenig ähneln, doch ich kann euch eines versprechen: Solltet ihr bisher dieser Meinung gewesen sein, dann lest unbedingt den zweiten Band, denn spätestens danach ist allen klar: Corrine Jackson kann viel mehr als nur einen Abklatsch schreiben! Die Touched-Reihe ist um Längen besser als "Twilight"

Der Schreibstil ist sehr angenehm: leicht und schnell zu lesen.  Erzählt wird die Geschichte, wie gewohnt, aus der Sicht von Remy. Mithilfe einiger hilfreicher Wiederholungen von Schlüsselszenen konnte man seinem Gedächtnis ein wenig auf die Sprünge helfen, wenn man etwas vergessen hatte.

Remy ist mir immer noch sympathisch. Trotzdem werde ich oftmals nicht aus ihr schlau und weiß nicht, was in ihrem Kopf vorgeht. Oft handelt sie kopflos und stürzt sich in überaus gefährliche Situationen, denen sie nicht gewachsen ist. Zudem ist sie naiv und stur. In so mancher Situation denke ich mir, hätte sie auf Asher hören sollen, anstatt immer ihren Kopf durchzusetzen.

Asher hat mir in diesem Buch nicht so gut gefallen. Er entwickelt sich immer mehr zu einem richtigen Weichei. Die meiste Zeit ist er damit beschäftigt, sich entweder über Remys Unüberlegtheit zu beklagen oder sie halb zu Tode zu knuddeln - was Remy natürlich überaus gut gefällt. Sicher, er ist immer freundlich, offenherzig und auch optimistisch, was ihn und Remy angeht, doch trotzdem hat er im Gegensatz zu seinem Bruder eine kleinere Rolle in diesem Buch erhalten.

Gabriel nimmt eine unglaublich große Rolle ein, was bei mir zur Folge hatte, dass ich ein richtiger Fan von ihm geworden bin. Es ist unglaublich, wie viel man nach und nach über ihn erfährt. Er hält für die Leserschaft so einiges bereit und ist Auslöser einiger überraschender Wendungen. Da ich nicht zu viel verraten möchte, werde ich mich jetzt nicht weiter über ihn auslassen, doch eigentlich steht fest: Man muss Gabriel nach diesem Band einfach mögen!

Das Cover passt optisch sehr gut zum ersten Teil. Den Titel finde ich gut gewählt, da er auch im übertragenen Sinne perfekt den Inhalt des Buches widerspiegelt. Wie schon in Band 1, findet man auch hier die verspielten Blumenmuster am Anfange eines jeden Kapitels. Zudem wurde dem Buch ein Interview mit der Autorin beigefügt, sowie eine Zusammenstellung aller Lieder, die Corrine Jackson beim Schreiben ihres Buches gehört hat. Als Leser hätte ich mir einen Klappentext gewünscht, der weniger vom Inhalt verrät, denn somit wäre es noch spannender gewesen. Damit möchte ich natürlich nicht sagen, dass das Buch nicht spannend war, denn das wäre eindeutig gelogen!

Was wäre ein Mehrteiler schon ohne Cliffhanger, bei dem man mit gefühlten tausend Fragen sein Dasein fristen muss, bis endlich der nächste Band erscheint. Aber gut, sehen wir es mal optimistisch, denn wie heißt es so schön: "Vorfreude ist die schönste Freude!"
Wie ihr euch nun vielleicht schon denken könnt, kann ich es kaum erwarten, dass der nächsten Band endlich erscheint. Das Ende war mehr als nur unberechenbar. Ich hätte niemals daran gedacht, dass dieser Teil so enden könnte, was die ganze Sache mit Asher halb so wild macht.

Fazit: "Touched - Die Schatten der Vergangenheit" steht seinem Vorgänger in nichts nach. Für mich hat die Autorin sich sogar selbst übertroffen und noch einen draufgesetzt! Die Charaktere zeigen sich diesmal von einer ganz anderen Seite und die Geschichte gewinnt immer mehr an Fahrt, bis man vor Gespanntheit zu platzen droht. Einige überraschende Wendungen tragen viel zum Lesespaß bei, der hier keine Sekunde lang gefehlt hat!


Ein großes Dankeschön geht an Buchbotschafter und den Thienemann Verlag
für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


 

Kommentare:

  1. Schöne Rezi! Das Buch hört sich echt spannend an :3

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke :) Das ist es auch definitiv! ;)

      Löschen
  2. Ich! Will! es! Endlich! Haben :D Die Cover finde ich irgendwie etwas sinnlos, ich erinnere mich dunkel, dass Remy blonde Haare hatte ^^Die Idee mit der Musik, die die Autorin beim schreiben gehört hat, ist einfach genail ;D

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich finde nur, dass es mal mit den ganzen Frauengesichtern reicht.. Das wird langsam etwas langweilig. Hab mich nicht so groß über das Cover ausgelassen :D
      Die Idee mit den Songs fand ich auch schön ;)

      Löschen